Wie ist Gott?

Es ist nicht einfach, Gottes Eigenschaften zu erfassen. Sie gehen weit über unser menschliches Vorstellungsvermögen hinaus. Doch Gott selbst stellt sich uns vor, er lässt uns nicht im Unklaren über sein Wesen: In der Bibel erfahren wir, wie Gott ist und wie er handelt.

Wir wollen anhand einiger Bibelstellen einige von Gottes Eigenschaften kurz betrachten:

  1. Gott ist allgegenwärtig

Gott ist überall zur gleichen Zeit. »Oder kann sich jemand so heimlich verbergen, dass ich ihn nicht sehe?, spricht der Herr. Erfülle ich nicht den Himmel und die Erde?, spricht der Herr« (Jeremia 23,24). Siehe auch Psalm 139,7–12.

  1. Gott ist allwissend

Gottes Wissen sind keinerlei Grenzen gesetzt. Er weiß um alles, was im Universum vor sich geht, selbst um den Tod eines Sperlings (Matthäus 10,29). Er kennt auch uns Menschen durch und durch. Gott weiß um alle unsere Gefühle, Gedanken, Worte und Taten (Sprüche 15,3). »Herr, du erforschst mich und kennst mich! Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es; du verstehst meine Gedanken von ferne« (Psalm 139,1–2). Siehe auch Hebräer 4,13: »Und kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, sondern alles ist enthüllt und aufgedeckt vor den Augen dessen, dem wir Rechenschaft zu geben haben«.

  1. Gott ist allmächtig

Gott hat alle Gewalt. Er hat das ganze Universum geschaffen und erhält und kontrolliert es durch die Stärke seiner Macht. Es gibt nichts, was er nicht tun könnte. Bei Gott sind alle Dinge möglich. »Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist dies unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich« (Matthäus 19,26). Siehe auch Hebräer 1,3.

  1. Gott ist ewig

Gott hat keinen Anfang und wird auch nie aufhören zu existieren. »Ehe die Berge wurden und du die Erde und den Erdkreis hervorbrachtest, ja, von Ewigkeit zu Ewigkeit bist du Gott!« (Psalm 90,2).

  1. Gott ist unveränderlich

Gott wird sich niemals verändern, denn er ist absolut vollkommen. »Denn ich, der Herr, verändere mich nicht!« (Maleachi 3,6). Siehe auch Jakobus 1,17.

  1. Gott ist heilig

Gott ist absolut rein und ohne jegliche Sünde. »Und einer rief dem anderen zu und sprach: Heilig, heilig, heilig ist der Herr der Heerscharen; die ganze Erde ist erfüllt von seiner Herrlichkeit!« (Jesaja 6,3). Er liebt Gerechtigkeit und hasst die Sünde. »Der Weg der Gottlosen ist dem Herrn ein Gräuel.« »Böse Gedanken sind dem Herrn ein Gräuel« (Sprüche 15,9 und 26). Daher muss er sich von der Sünde und von dem Sünder trennen und die Sünde richten. »Siehe, die Hand des Herrn ist nicht zu kurz zum Retten und sein Ohr nicht zu schwer zum Hören; sondern eure Missetaten trennen euch von eurem Gott, und eure Sünden verbergen sein Angesicht vor euch, dass er nicht hört!« (Jesaja 59,1–2).

  1. Gott ist gerecht

Alles, was Gott tut, ist richtig und gerecht. »Gerecht bist du, o Herr, und deine Bestimmungen sind richtig!« (Psalm 119,137). Er erfüllt alle seine Verheißungen. »Gepriesen sei der Herr, der seinem Volk Israel Ruhe gegeben hat, ganz wie er es verheißen hat! Von allen seinen guten Worten, die er durch seinen Knecht Mose geredet hat, ist nicht ein einziges Wort dahingefallen« (1. Könige 8,56).

  1. Gott ist Liebe

Es liegt in Gottes Natur zu lieben. Obwohl Gott die Sünde hasst, liebt er den Sünder. »Und wir haben die Liebe erkannt und geglaubt, die Gott zu uns hat. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm« (1. Johannes 4,16). »Denn so [sehr] hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat« (Johannes 3,16).

 

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Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Das was die Bibel über Gott und von Gott sagt ist die Wahrheit, sonst hätte Jesus nicht
    sagen können: „ICH bin der Weg und die Wahrheit und das Leben“. Gott lügt nicht! Da kommt das große Problem der Menschheit und besonders der Christen. Abends beten sie z.B. für Heil-
    ung, oder jemand betet für sie. Am Morgen wachen sie auf und nichts hat sich geändert. Immer noch dieselben Symptome. Sofort kommt der Gedanke oder sogar der Ausspruch: Gott hat mich nicht geheilt. Mit dieser Aussage hat er/sie die Heilung verloren. Warum? Weil das Wort Gottes sagt: „Glaubt das ihr es empfangen habt und es wird euch werden .Wenn man Gott um etwas bittet, was nicht gegen Seinen Willen ist, haben wir das bekommen um was wir bekommen haben. Warum nicht sofort? Gott prüft unsern Glauben. Denken das etwas wahr ist, ist noch nicht glauben. Unser Glaube an Gottes Wort zeigt sich in dem was wir tun, d.h. in unserm Gehorsam. Eines der wichtigsten Wörter in der Bibel ist das Wort „wenn“. So beginnen die meisten Verheißungen und Versprechungen Gottes. Wir können nicht die Bedingungen die Gott stellt einfach beiseite stellen.
    Ich habe 30 Jahre im Urwald unter Kannibalen gearbeitet mit meiner Familie. Die Menschen standen noch auf der Stufe des Steinzeit Alters. Unsere ersten Bemühungen waren sie zu lieben, immer bei der Wahrheit zu bleiben und unsere Versprechungen zu halten. Als wir ihnen dann von Jesus erzählten, nahmen sie es an. Sie gaben ihr Leben Jesus, glaubten IHM und dann kamen die Wunder, Heilungen, Tote kamen zurück ins Leben. Sie veränderten sich vollkommen. Keine Morde mehr, kein stehlen von Frauen und Kindern. Wir haben nicht ihre Kultur zerstört. Sondern die Dinge , die so zerstörerisch waren , taten sie an die Seite. Sie sahen Jesus wie er als eine Licht-Gestalt über die Bäume des Urwalds ging und sie wussten dass es Jesus war. Ich habe nie ein Wort des Zweifels gehört von ihnen. Der Satz „Gott lügt nicht“ hat mich verändert. Wir deutschen Christen müssen frei werden von unserer Ich-Haftigkeit und Jesus an erster Stelle in unser Leben setzen. Dann erleben auch Wunder und Gottes Verheißungen werden sichtbar in unserem Leben.
    Gott hat uns die Welt gegeben, IHM gehören die Himmelreiche. Gott ist nicht verantwortlich für das Elend in dieser Welt. Ursache des Elend ist die nicht bekannte und unvergebene Sünde. Wir Christen haben versagt als ganze Kirche. Buße ist der einzige Ausweg um dann IHM Yahwe zu folgen mit ganzem Herzen.

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