Die Folgen der Wiedergeburt

Was geschieht, wenn ein Mensch die Wiedergeburt erfahren hat? Wenn er Christus bittet, ihm seine Sünden zu vergeben und sein Retter und Herr zu werden, dann darf er wissen, dass seine Sünden vergeben sind. Von dem Moment an ist dieser Mensch von Neuem geboren und wird als Kind in Gottes Familie aufgenommen. Das ist der Anfang seines neuen Lebens. In der Bibel erfahren wir, dass noch viele andere wunderbare Dinge hinzukommen.

10 Folgen der Wiedergeburt

  1. Gott nimmt den Gläubigen an, weil der Herr Jesus Christus sein Retter ist (Epheser 1,3 und 6). Gott sieht den Christen als jemanden, der zu seinem Sohn gehört. Deshalb liebt er den Gläubigen genauso, wie er seinen Sohn liebt (Johannes 17,23).
  2. Der Gläubige ist ein Kind Gottes (Johannes 1,12). Gläubige gehören zu seiner Familie und dürfen Gott »Vater« nennen.
  3. Der Gläubige ist von Gott gerechtfertigt (Römer 5,1 und 8,30 und 33). Aufgrund von Jesu Tod vergibt Gott dem Gläubigen und rechnet ihm seine Sünden nicht mehr an (Epheser 1,7 und Römer 8,1). Wenn Gott den gläubig gewordenen Menschen rechtfertigt, lässt er nicht nur die Anklage gegen ihn fallen, sondern behandelt ihn so, als wäre er nicht schuldig.
  4. Der Körper des Christen ist die Wohnung des Heiligen Geistes (1. Korinther 6,19).
  5. Der Gläubige ist Teil der christlichen Gemeinde. Die Gemeinde besteht aus all denen, die an den Herrn Jesus Christus glauben (Apostelgeschichte 2,47).
  6. Der Christ ist ein Erbe Gottes (Römer 8,17). Eines Tages wird Gott alles, was ihm gehört, seinem Sohn Jesus Christus geben, und dieser wird es mit allen Kindern Gottes teilen, weil sie zu Christus gehören.
  7. Der Christ wird als Heiliger bezeichnet (Römer 1,7). Wenn Gott auf einen Gläubigen schaut, sieht er zuerst seinen Sohn, Jesus Christus. Gott bezeichnet die Gläubigen daher als »Geheiligte in Christus Jesus« (1. Korinther 1,2).
  8. Der Christ ist »in Christus« zur Fülle gebracht (Kolosser 2,9–10). An dem Gläubigen sieht man vielleicht vieles, was nicht perfekt ist. Christus jedoch entspricht Gottes Maßstäben völlig. Gott sieht den Gläubigen »in Christus«, das heißt, er schaut durch Christus den Gläubigen an und ist zufrieden.
  9. Der Gläubige ist der göttlichen Natur teilhaftig (2. Petrus 1,4). Der Christ hat zwei Naturen: seine menschliche Natur, die er bei der Geburt erhielt, und die göttliche Natur, die er bei seiner Wiedergeburt erhielt.
  10. Der Gläubige darf wissen, dass Gott sich um ihn kümmert (Römer 8,28). Gott lässt ihn nur das widerfahren, was seinen guten Zielen dient.

 

Dieser Text ist ein Auszug aus dem Kursheft „Wie lebe ich als Christ“ der Emmaus-Fernbibelschule. Du kannst den ersten Kurs des Aufbaumoduls kostenfrei und unverbindlich bestellen.

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