Heilsgewissheit: für immer gerettet?

Immer wieder kommt unter gläubigen Menschen die Frage nach der Heilsgewissheit auf: Kann ein erretteter Mensch jemals wieder verlorengehen? Gibt es Dinge, die einen Gläubigen von Gott trennen können? Viele Bibelstellen befassen sich mit dieser Frage. Hier sollen nur einige davon die Antwort geben.

Johannes 5,24: »Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen.«

Johannes 10,27–29: »Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach; und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden in Ewigkeit nicht verlorengehen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alle, und niemand kann sie aus der Hand meines Vaters reißen.«

Römer 8,38–39: »Ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes, noch irgendein anderes Geschöpf uns zu scheiden vermag von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.«

Diese Bibelstellen zeigen klar die Heilsgewissheit von Gläubigen auf.

Verliere ich das Heil, wenn ich sündige?

Doch was passiert, wenn ich sündige? Verliere ich dann mein Heil? Bedenke die folgenden Tatsachen, um Heilsgewissheit zu bekommen:

Ein Gläubiger verliert seine Errettung nicht, wenn er in Sünde fällt. Für alle seine Sünden hat Christus bereits die Strafe getragen – Sünden der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft. Wenn ein Gläubiger in Sünde fällt, betrübt er dadurch seinen himmlischen Vater. Gott vergibt dem Gläubigen, wenn dieser seine Sünden bekennt. Die Betrübnis, die durch die Sünde entstanden ist, verschwindet, und die Beziehung zwischen ihm und dem himmlischen Vater ist wiederhergestellt.

Manchmal tut ein Gläubiger Dinge, von denen er genau weiß, dass sie falsch sind. Ein Gotteskind, das so etwas tut, wird von Gott, seinem himmlischen Vater, zurechtgewiesen. Manchmal weigert sich der Gläubige sogar, seine Sünde vor Gott zu bekennen, und vielleicht tut er diese Sünde weiterhin. Dann weist Gott ihn zurecht. Gott ist sein Vater und handelt so wie jeder irdische Vater, der seine Verantwortung wahrnimmt und sein ungehorsames Kind zurechtweist, wenn es gefehlt hat.

Es gibt Menschen, die meinen, die Bibel sage an manchen Stellen, dass ein Gläubiger sein Heil verlieren könne. Du solltest diese Verse aufmerksam studieren. Lies auch die vorhergehenden und nachfolgenden Verse. Dir wird deutlich werden, dass da von Menschen die Rede ist, die nur vorgeben, Gläubige zu sein; oder es sind Menschen, die den Weg der Erlösung kennen, ihn aber ablehnen. Nirgends sagt die Bibel, dass ein von Neuem geborener Mensch verlorengehen kann.

 

Dieser Text ist ein Auszug aus dem Kursheft „Wie lebe ich als Christ“ der Emmaus-Fernbibelschule. Du kannst den ersten Kurs des Aufbaumoduls kostenfrei und unverbindlich bestellen.

 

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